Sonntag, 26. August 2007
Von Lima nach Huaraz- Endlich frische Luft
spinnenmann, 20:44h
Hallo ihr Zuhausesitzer ;-)
Am 2. Tag im Lima waren wir freunde von Eva besuchen im beschaulichen Cieneguilla. das ist einer der reicheren bezirke limas. war ganz nett. naja, doch nicht so weltbewegend. das war das eine extrem der reichtumsskala. das andere ende haben wir den tag darauf auf der busfahrt von Lima nach Huaraz. es hat ca 1,5h gedauert bis wir ueberhaupt aus lima rausgekommen sind. war sehr interessant, da lima eine dieser staedte ist, in der sich die reichen gerne einmauern und bewachen lassen und die aermsten der armen in ihren favelas eingemauert und bewacht werden, ohne es wirklich zu wollen.
nun ja. nachdem wir Lima verlassen haben sind wir dann ein Stueck die Panamericana am pazifik raufgeschiggert. etwas mulmig war mir bei der sache schon, da die boeschung recht steil und nur aus sand war. sah fuer mich als gruenschnabel ein bisschen gefaehrlich aus. aber wenns das gewesen waere, waere die strasse sicher nicht so befahren gewesen. Oder vielleicht doch!? Irgendwann spaeter sind wir dann in die Anden reingefahren. scshoene aussicht und vor allem klare luft!!!!das war ja im lima der reinste horror, diese smog-glocke, die sich ueber diesen menschlichen ameisenhaufen gelegt hat.
wie auch immer!irgendwann dann als wir ca 2busstunden vor huaraz waren mussten wir anhalten. grund: es ist ein kleine murre abgegangen und hat die strasse kniehoch mit schlamm bedckt und wir mussten auf nen bagger warten, der das alles mal aus´m weg raeumt. letztlich sind wir mit 2h verspaetung angekommen. (kurze erlaeuterung: Huaraz liegt auf 3100m NN und liegt in der Cordillera Blanco).
Gestern sind wir nach Willkahuain gewandert. Das sind alte Ruinen aus dem 7.Jh. der Auftieg war anstrenend, aber hat sich absolut gelohnt. Das war auch nicht wirklich ein richtiger wanderweg. wir sind oft durch gaerten gelaufen. In dem Bergnest vor der ruine war ein kleines fest mit Meerschweinchenrennen. leider sind wir ne halbe stunde zu spaet gekommen. aber man hat uns immerhin stolz das sieger-schwein praesentiert. naja, der verlierer war da sicher schon auf dem weg in den Kochtopf. dann durften/mussten wir chicha probieren. das ist das nationalgetraenk und ist ne art Maisbier. die herstellung ist absolut problemlos. Man kaue Mais , spucke ihn dann in ein grosses gefaess und lasse ihn einige tage gaeren. das zeug roch schon foermlich nach duennschiss, auch wenn das "frisch" war und noch net wirklich viel vergoren war. da wir die leute nicht vor den kopf stossen wollten, haben wir vor den einheimischen gekostet ,den becher mitgenommen und den rest unauffaellig entsorgt. Nach einem abenteurlichen abstieg ueber stoeck und stein sind wir schliesslich am spaeten nachmittag wieder eingetudelt.
Zum abendbrot gabs dann Cuy (Meerschweinchen) mit Pommes und Salat. Ich versteh net, warum das hier sowas wie eine Delikatesse ist. der name ist beim geschmacht programm. Es hat etwas nach fisch geschmeckt und die Puhlerei mit den winzigen knochen ist wie das graehten rauspopeln. Die konsistenz war eher wie gummi. Naja, nun hab ichs endlich probiert und fuer mittelmaessig befunden.
das wars fuers erste neues gibts spaeter.
LG Pete
P.S.: Die Peruaner machen sich keine Platte wegen neuer schwererer erdbeben. das wirds wohl erstmal gewesen sein....hoffe ich!
Am 2. Tag im Lima waren wir freunde von Eva besuchen im beschaulichen Cieneguilla. das ist einer der reicheren bezirke limas. war ganz nett. naja, doch nicht so weltbewegend. das war das eine extrem der reichtumsskala. das andere ende haben wir den tag darauf auf der busfahrt von Lima nach Huaraz. es hat ca 1,5h gedauert bis wir ueberhaupt aus lima rausgekommen sind. war sehr interessant, da lima eine dieser staedte ist, in der sich die reichen gerne einmauern und bewachen lassen und die aermsten der armen in ihren favelas eingemauert und bewacht werden, ohne es wirklich zu wollen.
nun ja. nachdem wir Lima verlassen haben sind wir dann ein Stueck die Panamericana am pazifik raufgeschiggert. etwas mulmig war mir bei der sache schon, da die boeschung recht steil und nur aus sand war. sah fuer mich als gruenschnabel ein bisschen gefaehrlich aus. aber wenns das gewesen waere, waere die strasse sicher nicht so befahren gewesen. Oder vielleicht doch!? Irgendwann spaeter sind wir dann in die Anden reingefahren. scshoene aussicht und vor allem klare luft!!!!das war ja im lima der reinste horror, diese smog-glocke, die sich ueber diesen menschlichen ameisenhaufen gelegt hat.
wie auch immer!irgendwann dann als wir ca 2busstunden vor huaraz waren mussten wir anhalten. grund: es ist ein kleine murre abgegangen und hat die strasse kniehoch mit schlamm bedckt und wir mussten auf nen bagger warten, der das alles mal aus´m weg raeumt. letztlich sind wir mit 2h verspaetung angekommen. (kurze erlaeuterung: Huaraz liegt auf 3100m NN und liegt in der Cordillera Blanco).
Gestern sind wir nach Willkahuain gewandert. Das sind alte Ruinen aus dem 7.Jh. der Auftieg war anstrenend, aber hat sich absolut gelohnt. Das war auch nicht wirklich ein richtiger wanderweg. wir sind oft durch gaerten gelaufen. In dem Bergnest vor der ruine war ein kleines fest mit Meerschweinchenrennen. leider sind wir ne halbe stunde zu spaet gekommen. aber man hat uns immerhin stolz das sieger-schwein praesentiert. naja, der verlierer war da sicher schon auf dem weg in den Kochtopf. dann durften/mussten wir chicha probieren. das ist das nationalgetraenk und ist ne art Maisbier. die herstellung ist absolut problemlos. Man kaue Mais , spucke ihn dann in ein grosses gefaess und lasse ihn einige tage gaeren. das zeug roch schon foermlich nach duennschiss, auch wenn das "frisch" war und noch net wirklich viel vergoren war. da wir die leute nicht vor den kopf stossen wollten, haben wir vor den einheimischen gekostet ,den becher mitgenommen und den rest unauffaellig entsorgt. Nach einem abenteurlichen abstieg ueber stoeck und stein sind wir schliesslich am spaeten nachmittag wieder eingetudelt.
Zum abendbrot gabs dann Cuy (Meerschweinchen) mit Pommes und Salat. Ich versteh net, warum das hier sowas wie eine Delikatesse ist. der name ist beim geschmacht programm. Es hat etwas nach fisch geschmeckt und die Puhlerei mit den winzigen knochen ist wie das graehten rauspopeln. Die konsistenz war eher wie gummi. Naja, nun hab ichs endlich probiert und fuer mittelmaessig befunden.
das wars fuers erste neues gibts spaeter.
LG Pete
P.S.: Die Peruaner machen sich keine Platte wegen neuer schwererer erdbeben. das wirds wohl erstmal gewesen sein....hoffe ich!
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schroets,
Montag, 27. August 2007, 22:42
Hi, Mister Spinnenmann!
Hat sich total schnell rumgesprochen, dass der Spinnenmann mal wieder on Tour ist. Diesmal willst'e wohl (wie olle Lindenberg) "den Amazonas runterrudern, mit 'ner wilden Dschungelbraut" ? Kein Wunder, dass die Erde bebt...
Ich gönne es Dir von Herzen-natürlich auch aus purem Eigennutz, denn ich finde Deine Storrys immer ganz herrlich! Welchem Kriech- und Krabbelgetier bist Du eigentlich diesmal auf der Spur?
Ich wünsche Dir und den mitreisenden Freaks spannende Erlebnisse und hoffe, dass das Bier ohne Nebenwirkungen war ;-) vielleicht ist so ein Meerschweinchen eine doch nicht zu verachtende Grundlage?
Bis dann - L.G. aus dr Haamit Nr. 116
von Steffi!
Ich gönne es Dir von Herzen-natürlich auch aus purem Eigennutz, denn ich finde Deine Storrys immer ganz herrlich! Welchem Kriech- und Krabbelgetier bist Du eigentlich diesmal auf der Spur?
Ich wünsche Dir und den mitreisenden Freaks spannende Erlebnisse und hoffe, dass das Bier ohne Nebenwirkungen war ;-) vielleicht ist so ein Meerschweinchen eine doch nicht zu verachtende Grundlage?
Bis dann - L.G. aus dr Haamit Nr. 116
von Steffi!
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