Montag, 29. September 2008
Urlaub...naja
Gud´n Tach!!!

Nun einige fakten zu unserem verhassten touristenleben, denn irfgendwie gehts uns schon wieder tierisch auf´n sack in irgendwelchen staedten rumzugurken, in kneipen zu essen und irgendwelche "attraktionen" wie kirchen, kathedralen, etc. anzugucken und das alles nur aus langeweile!!! das schlimme ist, dass es alles irgendwie gleich ist und man in de3n touri-metropolen keinen schritt gehen zsu koennen, ohne von irgendwelchen schleppern angequatscht zu werden, die einem touren zum machu picchu aufschwatzen wollen oder das tolle menue in irgendeiner kneipe aufdraengen oder minderjaehrige prostituirte, die eine eine "Inca- massatsch" oder "full body massatsch" wollen. wir haben uns daraufhin entschieden denen ihren eigenen mist aufzuschwatzen, aslo haben wir nicht danken abgelehnt, sondern sind ihnen nach ihrer manier regelrecht mit dem arsch ins gesicht gesprungen und haben ihnen oben genannte angebote unterbreitet und zwar im selben ton und gebrochenen englisch. einige haben den spass verstanden und un s daraufhin piercings oder tattoos angeboten und andere hatten sicher angst, aber wir hatten endlich wieder spass durch die stadt zu gehen. wir haben also das schreckliche cusco verlassen und sind nach puno am titicaca see gefahren. dort war ein riesiges remmidemmi, denn irgendeine schule hat geburtstag gefeiert. also waren alle klassen lustig verkleidet und sind tanzend durch die strassen gezogen. den naechsten morgen haben
wir ne tolle bootsfahrt zu den schwimmenden inseln von uros gemacht. die inselns besthehen aus den wurzelpaketen von binsen, auf welche die dann das gruenzeutg, also die binsen ausgebreitet haben. dort haben sich dann die dicken frauen ausgebreitet und ihre teppiche und kram verkauft. war ein witziges bild, wie die da neben ihren staendchen in gruenzeug zerflossen sind. zum abschied haben die noch fuer uns "getanzt"(sofern das bei dem gewicht moeglich ist) und wir sind zu 2 anderen inseln geschippert. das witzige daran ist, dass das alles touristenverarsche ist, denn die wohnen noch nicht mal auf den inseln sondern aufm festland. der otto-normal-touri glaubt, aber natuerlich die geschichten von wegen schwimmende schule und leben auf den dingern. naja die kinder sind dort auch nur statisten, die fuer fotos mit ihnen abkassiren und das mit ihrer schulbildung bezahlen. viele dumme touris zahlen denen natuerlich und regen sich wahrscheinlich im naechsten atemzug ueber die hohe analphabetenrate im land. aber die bezahlen das ja. dabei bekomme ich echt absoluten hass. aber das ist ein anderes thema. nachdem wir dann wieder an land waren haben wir uns dann auf den weg nach arequipa gemacht. da einen tag pause und dann haben wir dei ideal-standart-touristentour nach clca canyon gemacht. das war echt uebel. 5 min hier halten foto machen, 10 min da, artsania-scheiss kaufen oder tee trinken und scheiss kaufen. naja, das haben wir ueberlebt und abends kam dann das uebelste attentat auf den verstand eines gesunden mitteleuropaeres, denn die gringos wurden beim folkloreabend aufgefordert mitzumachen, was schliesslich mit am boden liegenden und abzappelnden amis endete. alter finne, war das grausam und wir konnten auch nicht eher abhauen, weil das essen genausolange gebraucht hat, wie das programm gedauert hat....komischer zufall!! naja, den naechsten morgen sind wir dann endlich kondore gucken gefahren. das war im prinzip net schlecht, nur, dass einen ca. 1000 andere die fotomotive versaut haben, aber was will man fuer 25dollar erwarten?! irgenwann waren wir wieder hier dann und sind dann gestern nach matarani an den fischerhafen gefahren, um uns ein boot zu mieten und zu den islas ornillas zu fahren, wo seeloewen, pinguine, pelicane und allerlei anderes federvieh wohnen. der anblick war aehnlich wie letztes jahr in paracas, nur dass wir das boot fuer uns alleine hatten und demnach machen konnten was wir wollten. das geilste warenb aber die delphine, die wir getroffen haben. das war ne riesige gruppe von ca. 100 stueck, die wir beim fressen beobachten konnten. einige sind auch zum boot gekommen. es war echt geil!!! bei mehr oder weniger ueblem wellengang ging das "abenteuer" dann zu ende. wir sind zum busbahnhof gefahren und retour nach arequipa.
heute abend gehts dann nach lima. nun kommt der ueble teil des urlaubs, denn ich muss die behoerden nochmal beehren. das wird ein spass!!! ich koennte kotzen!

machts gut!

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Mittwoch, 17. September 2008
Der letzte Streich
SCHUUUUULTZ!!!

die letzten 2 wochen waren mal wieder nicht wirklich spannend. kein nervenkitzel auf des messer schneide oder so, aber schoen waren sie. wir haben uns hier in puerto maldonado schlau gemacht, was man hier so arbeitstechnisch anstellen koennte und so blieben uns nur die reservate ueber, denn sonnst ist die wahrscheinlichkeit recht gering einen intakten wald zu finden. also wir wir in das buero vom tambopata nationalreservat gedackelt und haben um audienz gebeten. die haben uns gesagt: ! nix is! nich ohne touri-fuehrer". nun gut. wir haben so nen klapperkopp ins hotel geschickt bekommen. ein widerliches maennlein. etwas juenger als ich. war schon geschlagene zweimal im reservat und kennt sich dort natuerlich bestens aus. viel heisse luft gabs bei dem gespraech. "da muessen wir wohl durch!", dachten wir uns. also sind wir den naechsten dahin und haben stolz unseren guide vorgezeigt und haben uns die eintrittskarten gekauft. aber irgendwie hatten wir ein schlechtes gefuehl mit dem vogel und dem gedanken, dass wir den penner fuer 5 tage bezahlen muessen und das taeglich 30 dollar kostet. und er waere noch nichtmal ein zehntel davon wert gewesen, da wir keine verwendung fuer ihn gehabt haetten. aber wir hatten ja einen findigen bootsfahrer gefunden, der meinte, dass wir die schnarchnase nicht brauchen. wir haben ihm aber zugesagt. also was tun?! wir haben uns an die erfahrungen von der anreise erinnert. also spielen wir das spiel auf peruanisch. christian hat markiert krank zu sein und wir muessten abresien, etc. blabla. haben ihn weggeschickt und sind 10min spaeter zum hafen gefahren. dort dann aufs pekepeke(=boot mit arschlangsamem motor). wir hatten anderthalb tage darauf vor uns und das wetter war natuerlich arschkalt( ca. 18grad). wir haben gefrohren und der schlaf auf der dumpf tuckernden nussschale war auch beschissen. als ich ausgestiegen bin habe ich mich gefuehlt wie besoffen und vom 20tonner ueberfahren. wir haben die nacht auf ner sandbank gecampt. gut wars auch, dass wir unsere zelte auf den hoechsten punkt eben jener sandbank hochgezogen haben. ihr glaubt gar nicht wie doof man gucken kann, wenn das boot, was den abend vorher noch ca. 30m weiterweg stand dann morgens direkt vorm zelt steht... in etwa wie ein marder untern reisighaufen. der fluss ist also ueber nacht ca. 1,2m gestiegen und es hat wenig gefehlt, das uns das wasser wachgekuesst haette. wir haben dann zusammengeraeumt und weiter gings. irgendwann sind wir dann im wald angekommen. haben uns den zeltplatz frei gehackt. den naechsten tach hiess es arbeit. auf dem weg haben wir dann diverse schlammpfuetzen ueberqueren muessen, was aber recht geil war, denn die haben das seile drueber gespannt und mann musste drueberbalancieren. allerllei tiere haben wir auch gesehn. und die waren noch nicht mal scheu! so kanns halt sein, wenn das getier nicht bejagd wird. das allergeilste was ich je erlebt habe wir dann auf dem rueckweg. ich stand auf einmal in ner riesigen herde von pecaris. ich habe ca. 30 stueck sehen koennen und die haben mich nicht wirklich registriert. bammel hatte ich da schon, denn den viechern wird nachgesagt, dass sie schonmal nen jaguar zerfladdern und auffessen. irgendwann habe ich mir also ein herz gefasst und auf den busch gehauen, um sie aufzuscheuchen. das war als ob die hoelle losbricht!!! aus alles winkeln sind die vor mir geflohen. das waren mit sicherheit mehr als 100 stueck. absolut beeindruckend. jede menge anderes getier haben wir noch gesehen, u.a. klammeraffen, springaffen, etc. die fast ueberall ausgerottet oder absolut scheu sind. den letzten tag haben wir uns dann noch die ara-salzlecke angeeschaut, die man auf zig tierfilmen kennt. ziemlich buntes treiben da. dann wieder aufs boot und zurueck nach maldonado. von da aus dann die letzte station unserer arbeitstournee klargemacht. es ging auf die CICRA feldstation, die aber irgendwie eher an ne ferienanlage erinnert. es hat nur der pool gefehlt. echt schoen da, aber irgendwie habe ich mir fuer die letzte station was richtig rustikales gewuenscht. so in die richtung, dass wir nur zelt, schlafsack und toepfe mitnehmen und die nahrung selbst jagen muessen. zum kroenenden abschluss dann dieses warmduscherprogramm! grossartig!!!! wenigsten war die anreise andersartig. wir sind auf nem lastenkahn da hingeschiggert. 2 riesige motoren, reisesaecke, obst, gemuese, 20 andere menschen und wir. das 10 stunden. aber halb so wild. den gestrigen, also letzten abend haben wir bei anderhalb flaschen rum ausklingen lassen. heute gings mit dem schnellboot innerhalb von 3stunden zurueck...so kanns auch gehen.
jetzt heisst es urlauuuuuub!!!!


Prost!

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