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Donnerstag, 30. August 2007
Von peruanischer Folklore und kotzenden Touris
spinnenmann, 22:24h
Huhu!
nun mal wieder was neues von hier! deletzt waren wir mal wieder bissl wandern. wir sind mit dem gemeinschaftstaxi nach Yungay gefahren und von dort aus mit dem taxi in den Nationalpark Huarascaran gefahren. das waren 1,5h schotterpiste. Gut geschuettelt wurden wir auf 3900m abgestzt und sind dann auf 4500m zur Laguna 69 (net lachen, die heisst wirklich so) aufgestiegen. der weg war echt anstrengend und bei meiner raucherkondition hab ich dann auch oft ans aufgegebn gedacht. das war echt uebel steil und nur serpentinen. dann haben wir nach 3h kampf mit dem inneren schweinehund endlich das gletschergewaesser erreicht. das hat sich echt gelohnt. azurblaues wasser und der gletscherblick! noch besser war der abstieg, neben der guten aussicht wars aber auch viel einfacher. dann wieder im tal angekommen, haben wir unsere dritte im bunde wieder aufgelesen. die ist nicht mit raufgestapft, da sie die hoehenkrankheit gepaart mit flitzekacke erreicht hat. die hat sich dann die 5h, die wir unterwegs waren in nen lauschigen busch verzogen. gestern waren wir dann im Postoruri Nationalpark. Haben uns da die tollen Puya raimondii Pflanzen angeguckt, die ca 70 Jahre brauchen bis zur bluete und dann einfach so absterben. Die sind echt riesengross. dann sind wir weiter zum Gletscher rauf geroemert. Der liegt auf 5400m. es war ne lustige fahrt. irgendwie hat die haelfte der peruanischen touris hoehenkrankheit bekommen und 6 oder 7 haben sich ihr fruehstueck nochmal durch den kopf gehen lassen. das war ne reine brechorgie. die europaer und amis hatten damit komischerweise keine probleme. naja, jedenfalls haben die uns da 1 oder 2 kilometer vorm gletscher abgesetzt und den rest mussten wir laufen. oben angekommen fings dann an zu schneien. wir ein echt putziges gefuehl. schnee im august! naja, jedenfalls net ganz uebel. dann sind wir wieder runtergefahren. beim klang peruanischer folklore und kotzender touristen bin ich eingeschlummert.
heute abend nehmen wir dann den nachtbus nach Lima zurueck. wir sind ja reine fuechse. somit sparen wir uns das teure hostel in Lima und haben morgen noch was vom tag.
das waren die neuigkeiten seit dem letzten "bericht".
Ich hoffe, euch gehts allen gut?!
LG Peterchen
nun mal wieder was neues von hier! deletzt waren wir mal wieder bissl wandern. wir sind mit dem gemeinschaftstaxi nach Yungay gefahren und von dort aus mit dem taxi in den Nationalpark Huarascaran gefahren. das waren 1,5h schotterpiste. Gut geschuettelt wurden wir auf 3900m abgestzt und sind dann auf 4500m zur Laguna 69 (net lachen, die heisst wirklich so) aufgestiegen. der weg war echt anstrengend und bei meiner raucherkondition hab ich dann auch oft ans aufgegebn gedacht. das war echt uebel steil und nur serpentinen. dann haben wir nach 3h kampf mit dem inneren schweinehund endlich das gletschergewaesser erreicht. das hat sich echt gelohnt. azurblaues wasser und der gletscherblick! noch besser war der abstieg, neben der guten aussicht wars aber auch viel einfacher. dann wieder im tal angekommen, haben wir unsere dritte im bunde wieder aufgelesen. die ist nicht mit raufgestapft, da sie die hoehenkrankheit gepaart mit flitzekacke erreicht hat. die hat sich dann die 5h, die wir unterwegs waren in nen lauschigen busch verzogen. gestern waren wir dann im Postoruri Nationalpark. Haben uns da die tollen Puya raimondii Pflanzen angeguckt, die ca 70 Jahre brauchen bis zur bluete und dann einfach so absterben. Die sind echt riesengross. dann sind wir weiter zum Gletscher rauf geroemert. Der liegt auf 5400m. es war ne lustige fahrt. irgendwie hat die haelfte der peruanischen touris hoehenkrankheit bekommen und 6 oder 7 haben sich ihr fruehstueck nochmal durch den kopf gehen lassen. das war ne reine brechorgie. die europaer und amis hatten damit komischerweise keine probleme. naja, jedenfalls haben die uns da 1 oder 2 kilometer vorm gletscher abgesetzt und den rest mussten wir laufen. oben angekommen fings dann an zu schneien. wir ein echt putziges gefuehl. schnee im august! naja, jedenfalls net ganz uebel. dann sind wir wieder runtergefahren. beim klang peruanischer folklore und kotzender touristen bin ich eingeschlummert.
heute abend nehmen wir dann den nachtbus nach Lima zurueck. wir sind ja reine fuechse. somit sparen wir uns das teure hostel in Lima und haben morgen noch was vom tag.
das waren die neuigkeiten seit dem letzten "bericht".
Ich hoffe, euch gehts allen gut?!
LG Peterchen
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Sonntag, 26. August 2007
Von Lima nach Huaraz- Endlich frische Luft
spinnenmann, 20:44h
Hallo ihr Zuhausesitzer ;-)
Am 2. Tag im Lima waren wir freunde von Eva besuchen im beschaulichen Cieneguilla. das ist einer der reicheren bezirke limas. war ganz nett. naja, doch nicht so weltbewegend. das war das eine extrem der reichtumsskala. das andere ende haben wir den tag darauf auf der busfahrt von Lima nach Huaraz. es hat ca 1,5h gedauert bis wir ueberhaupt aus lima rausgekommen sind. war sehr interessant, da lima eine dieser staedte ist, in der sich die reichen gerne einmauern und bewachen lassen und die aermsten der armen in ihren favelas eingemauert und bewacht werden, ohne es wirklich zu wollen.
nun ja. nachdem wir Lima verlassen haben sind wir dann ein Stueck die Panamericana am pazifik raufgeschiggert. etwas mulmig war mir bei der sache schon, da die boeschung recht steil und nur aus sand war. sah fuer mich als gruenschnabel ein bisschen gefaehrlich aus. aber wenns das gewesen waere, waere die strasse sicher nicht so befahren gewesen. Oder vielleicht doch!? Irgendwann spaeter sind wir dann in die Anden reingefahren. scshoene aussicht und vor allem klare luft!!!!das war ja im lima der reinste horror, diese smog-glocke, die sich ueber diesen menschlichen ameisenhaufen gelegt hat.
wie auch immer!irgendwann dann als wir ca 2busstunden vor huaraz waren mussten wir anhalten. grund: es ist ein kleine murre abgegangen und hat die strasse kniehoch mit schlamm bedckt und wir mussten auf nen bagger warten, der das alles mal aus´m weg raeumt. letztlich sind wir mit 2h verspaetung angekommen. (kurze erlaeuterung: Huaraz liegt auf 3100m NN und liegt in der Cordillera Blanco).
Gestern sind wir nach Willkahuain gewandert. Das sind alte Ruinen aus dem 7.Jh. der Auftieg war anstrenend, aber hat sich absolut gelohnt. Das war auch nicht wirklich ein richtiger wanderweg. wir sind oft durch gaerten gelaufen. In dem Bergnest vor der ruine war ein kleines fest mit Meerschweinchenrennen. leider sind wir ne halbe stunde zu spaet gekommen. aber man hat uns immerhin stolz das sieger-schwein praesentiert. naja, der verlierer war da sicher schon auf dem weg in den Kochtopf. dann durften/mussten wir chicha probieren. das ist das nationalgetraenk und ist ne art Maisbier. die herstellung ist absolut problemlos. Man kaue Mais , spucke ihn dann in ein grosses gefaess und lasse ihn einige tage gaeren. das zeug roch schon foermlich nach duennschiss, auch wenn das "frisch" war und noch net wirklich viel vergoren war. da wir die leute nicht vor den kopf stossen wollten, haben wir vor den einheimischen gekostet ,den becher mitgenommen und den rest unauffaellig entsorgt. Nach einem abenteurlichen abstieg ueber stoeck und stein sind wir schliesslich am spaeten nachmittag wieder eingetudelt.
Zum abendbrot gabs dann Cuy (Meerschweinchen) mit Pommes und Salat. Ich versteh net, warum das hier sowas wie eine Delikatesse ist. der name ist beim geschmacht programm. Es hat etwas nach fisch geschmeckt und die Puhlerei mit den winzigen knochen ist wie das graehten rauspopeln. Die konsistenz war eher wie gummi. Naja, nun hab ichs endlich probiert und fuer mittelmaessig befunden.
das wars fuers erste neues gibts spaeter.
LG Pete
P.S.: Die Peruaner machen sich keine Platte wegen neuer schwererer erdbeben. das wirds wohl erstmal gewesen sein....hoffe ich!
Am 2. Tag im Lima waren wir freunde von Eva besuchen im beschaulichen Cieneguilla. das ist einer der reicheren bezirke limas. war ganz nett. naja, doch nicht so weltbewegend. das war das eine extrem der reichtumsskala. das andere ende haben wir den tag darauf auf der busfahrt von Lima nach Huaraz. es hat ca 1,5h gedauert bis wir ueberhaupt aus lima rausgekommen sind. war sehr interessant, da lima eine dieser staedte ist, in der sich die reichen gerne einmauern und bewachen lassen und die aermsten der armen in ihren favelas eingemauert und bewacht werden, ohne es wirklich zu wollen.
nun ja. nachdem wir Lima verlassen haben sind wir dann ein Stueck die Panamericana am pazifik raufgeschiggert. etwas mulmig war mir bei der sache schon, da die boeschung recht steil und nur aus sand war. sah fuer mich als gruenschnabel ein bisschen gefaehrlich aus. aber wenns das gewesen waere, waere die strasse sicher nicht so befahren gewesen. Oder vielleicht doch!? Irgendwann spaeter sind wir dann in die Anden reingefahren. scshoene aussicht und vor allem klare luft!!!!das war ja im lima der reinste horror, diese smog-glocke, die sich ueber diesen menschlichen ameisenhaufen gelegt hat.
wie auch immer!irgendwann dann als wir ca 2busstunden vor huaraz waren mussten wir anhalten. grund: es ist ein kleine murre abgegangen und hat die strasse kniehoch mit schlamm bedckt und wir mussten auf nen bagger warten, der das alles mal aus´m weg raeumt. letztlich sind wir mit 2h verspaetung angekommen. (kurze erlaeuterung: Huaraz liegt auf 3100m NN und liegt in der Cordillera Blanco).
Gestern sind wir nach Willkahuain gewandert. Das sind alte Ruinen aus dem 7.Jh. der Auftieg war anstrenend, aber hat sich absolut gelohnt. Das war auch nicht wirklich ein richtiger wanderweg. wir sind oft durch gaerten gelaufen. In dem Bergnest vor der ruine war ein kleines fest mit Meerschweinchenrennen. leider sind wir ne halbe stunde zu spaet gekommen. aber man hat uns immerhin stolz das sieger-schwein praesentiert. naja, der verlierer war da sicher schon auf dem weg in den Kochtopf. dann durften/mussten wir chicha probieren. das ist das nationalgetraenk und ist ne art Maisbier. die herstellung ist absolut problemlos. Man kaue Mais , spucke ihn dann in ein grosses gefaess und lasse ihn einige tage gaeren. das zeug roch schon foermlich nach duennschiss, auch wenn das "frisch" war und noch net wirklich viel vergoren war. da wir die leute nicht vor den kopf stossen wollten, haben wir vor den einheimischen gekostet ,den becher mitgenommen und den rest unauffaellig entsorgt. Nach einem abenteurlichen abstieg ueber stoeck und stein sind wir schliesslich am spaeten nachmittag wieder eingetudelt.
Zum abendbrot gabs dann Cuy (Meerschweinchen) mit Pommes und Salat. Ich versteh net, warum das hier sowas wie eine Delikatesse ist. der name ist beim geschmacht programm. Es hat etwas nach fisch geschmeckt und die Puhlerei mit den winzigen knochen ist wie das graehten rauspopeln. Die konsistenz war eher wie gummi. Naja, nun hab ichs endlich probiert und fuer mittelmaessig befunden.
das wars fuers erste neues gibts spaeter.
LG Pete
P.S.: Die Peruaner machen sich keine Platte wegen neuer schwererer erdbeben. das wirds wohl erstmal gewesen sein....hoffe ich!
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